Das Jahr 2020




Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu.

Dieses Jahr war bestimmt für alle besonders.

Für uns Musiker war es auch nicht leicht, weil wir zum großen Teil nicht arbeiten und auftreten durften, auch wenn wir stark daran glauben, dass die Seele Musik braucht.

Wie viele andere hatte ich keine Normalität im Alltag. Noch dazu gab es einen Todesfall in meiner Familie, doch wegen der Situation konnte ich nicht in meine Heimat fliegen, das hat mich sehr traurig gemacht.


Es gibt viele Dinge, die besser nicht passiert wären. Aber wenn sie schon passiert sind, muss man gezwungenermaßen damit leben.

Man darf natürlich klagen. Alles hat jedoch immer mehrere Seiten. Wenn man die Dinge von einer anderen Seite sieht, sieht man manches in einem anderen Licht. Davon kann man lernen, Mut und neue Hoffnung bekommen.


Man weiß nie, wie sich das Leben entwickelt. In dem Sinne sollte man solche Situationen nicht voreilig beurteilen.

Im Endeffekt ist alles Schicksal.


Ich habe diese Zeit auch experimentiert, z.B. Musik online zu übertragen, was ich ansonsten nicht probiert hätte.

Natürlich vermisse ich das Musizieren mit Kollegen, und die Bühne sehr. Aber ich habe jetzt gelernt, auf eine andere

Weise Musik zu präsentieren und davon habe ich auch profitiert.

Gleichzeitig habe ich immer wieder gemerkt, wie wichtig die Musik für mich ist.


Sehr dankbar bin ich für die Verbindung mit Menschen, der Familie, Freunden und Fans, auch wenn ich sie im Moment nicht so oft sehen kann, wie ich möchte.


Egal in welcher Situation singe ich weiterhin für mich und für die Welt.





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Kanae Matsumoto
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